Widderstr. 14
Moskauerstr. 18
Schleiermacherstr. 15/0
Schillstr. 80
Schertlinstr. 21 E 6
Schertlinstr. 94/4
Schertlinstr. 6c Nr. 21/0
Stadtbergerstr. 4
Schertlinstr. 6c Nr. 21
Langenmantelstr. 10
Wankstr. 54/0
Langenmantelstr. 10 f
Schertlinstr. 10f
19.8.37 Buchmayergäßchen 4 (= G 168)
KZ Dachau
Arbeitshaus Rebdorf
Dies ist die Geschichte von Gottfried Schmidberger, geb. am 3. Februar 1908, ermordet in Hartheim/Linz am 28. Mai 1942.
Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kenntnisse über ihn haben wir fast ausschließlich aus der Perspektive der Machthaber und Peiniger, also derjenigen, die ihm und seiner Familie die Lebensperspektiven von Anfang an erschweren, dann zerstören und am Ende seine physische Existenz vernichten. Wir wissen nichts über seine Lebensträume, Vorlieben, Ziele, Sehnsüchte, Empfindungen und Ängste. Gottfried Schmidbergers Familie gehört nach Auskunft des Zentralrats zur eigenständigen, transnationalen ethnischen Gruppe der Jenischen.
Gottfried ist das zweitgeborene von 7 Kindern des „Hausierhändlers“ Eugen Friedrich Schmidberger aus dem württembergischen Lützenhardt im Waldachtal und seiner Gefährtin Ursula Pöschl aus Pähl, BA Weilheim, die ebenfalls im Handel tätig ist. Auch Ursulas Mutter Hedwig Pöschl ist als Hausiererin und Händlerin in Augsburg aktiv1
. Ursulas Kinder Josef, geb. 14.1.1907, Gottfried, geb. 3.2.1908, Karoline, geb. 24.9.1913 und Theresa geb. 9.1.1917 sind außerehelich geboren.
Das Paar entscheidet sich am 15. September 1917 zur Hochzeit und damit zur „Legitimierung“ ihrer ersten vier Kinder. Anna, geb. 18.4.1919 und Eugen, geb. 10.4.1920 versterben im Kleinkindalter mit jeweils 4 Monaten. Maria, geb. am 29.4.1923 verstirbt im Alter von 7 Jahren in Augsburg2
.
Die Eltern werden nicht alt. Der Vater Eugen Friedrich verstirbt im Alter von nicht ganz 50 Jahren, seine Ehefrau Ursula mit 48 Jahren3
.
Die Familie Schmidberger kommt über Kempten und Wielenbach 1917 nach Augsburg und ist zuerst in der Widderstr. 14, vier Jahre später in der Moskauerstraße 18 gemeldet. Ab Oktober 1924 ist die Familie in der Schleiermacherstraße 15 gemeldet, ab Juni 1928 in der Schillstraße 80 im Birkenhof, seit Juli 1929, nach dem Tod des Vaters in der Schertlinstr. 21 E6 und Schertlinstr. 4b Nr 94.

Gottfried ist nach der Absolvierung der Volksschule als Händler und Hilfsarbeiter tätig und wohnt so gut wie immer bei den Eltern. Aber er gerät früh auf die schiefe Bahn und begeht ab dem 14. Lebensjahr Straftaten. Für die ersten von 1922 bis 1924 begangenen Straftaten wegen Beleidigung, Bettels, Hehlerei, Beihilfe zum Diebstahl und Entwendung hauswirtschaftlicher Gegenstände erhält er vom Jugendgericht Augsburg Gefängnis auf Bewährung. Aber als Gottfried immer wieder Diebstähle begeht, verurteilt ihn das Schöffengericht in Augsburg ihn zu einer Haftstrafe und fasst mehrere Straftaten zusammen. Er ist 16 Jahre alt. Vom 17. Februar 1924 bis 10. März 1925 verbüßt er eine Gefängnisstrafe in Landsberg/Lech4
. Im August 1925 wird er vom Jugendgericht wegen Arbeitsscheue und Waffentragens zu 10 Monaten und 4 Tagen Haft verurteilt5
. Es sind immer marginale Straftaten, die er begeht. In Pfaffenhofen kommt er im August 1927 wegen Bettels für 4 Tage in Haft, dann erhält er in Wangen wegen unerlaubtem Waffenbesitz 2 Tage Gefängnis, weil er die Geldstrafe von 10 RM nicht aufbringen kann. Im Februar 1928 erhält er 3 Tage Haft wegen unerlaubtem Kontakt mit Gefangenen. Immer wieder sitzt er wegen Bettels, Ruhestörung, Werfen von Gegenständen und Ruhestörung, groben Unfugs oder Beamtenbeleidigung für 1-3 Wochen ein.
Ab 11. Dezember 1929 ist er im Untersuchungsgefängnis Augsburg, vom März 1930 bis 28. Februar 1931 im Strafvollstreckungsgefängnis Augsburg inhaftiert. Das Schöffengericht Augsburg hat ihn wegen Personenhehlerei in Tateinheit mit einem Vergehen der Sachhehlerei, versuchter Unterschlagung und Betrugs zusammenfassend zu einer Gefängnisstrafe verurteilt6
.
Seit dem 23. Dezember 1933 ist er mit Anna Maria Thalhofer verheiratet, die 5 Jahre jünger ist als er. Am 19. Dezember 1931 wird ihr Sohn Eugen Gottfried7 geboren. Bereits am 30. November 1934 zieht die Ehefrau Anna aus der gemeinsamen Wohnung aus. Die Ehe wird am 11. Februar 1937 rechtskräftig geschieden8 . Die Vielzahl seiner Strafen dürften bei der Scheidung die ausschlaggebende Rolle gespielt haben.
Seit dem 28. Dezember 1934, also kurz nach dem Auszug seiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung, befindet sich Gottfried wieder im Strafgefängnis Augsburg, dieses Mal lautete die Anklage auf fortgesetzten Diebstahl, Hausfriedensbruch in Tatmehrheit mit Sachhehlerei, wofür er 1 Jahr 4 Monate Gefängnis erhält.
Hausierer, Händler, Umherziehende haben es seit dem Kaiserreich überaus schwer, Fuß zu fassen, und sind den Behörden ein Dorn im Auge. Die Behörden stilisieren „sinnlos erscheinendes Wandern“ „systematisch zur asozialen und krankhaften Eigenschaft der Betroffenen“9
und stigmatisieren diese Personen entsprechend.
Als Folge der Inflation von 1923 und der Weltwirtschaftskrise 1929-1932 mit einer Massenarbeitslosigkeit von 6 Millionen Menschen, der rigorosen Sparpolitik der Regierung Brüning mit Kürzungen der Staatsausgaben, Gehältern und Einschränkungen der Sozialleistungen bei gleichzeitiger Erhöhung von Steuern und Abgaben stehen Facharbeiter, ungelernte Arbeiter und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sprichwörtlich auf den Straßen des Deutschen Reichs10
.
Die mit Hilfe von Notverordnungen durchgeführten Maßnahmen führen zu einer dramatischen Zunahme der Armut, des sozialen Elends und der radikalen Parteien11
. Gottfried tritt am „Führergeburtstag“, dem 20. April 1927, in die NSDAP ein, wird aber ab dem 30.11.1928 nicht mehr in den Beitragslisten geführt. Danach wird er Mitglied der KPD und betätigt sich dort aktiv12
.
Um zu überleben, nehmen die in Not geratenen Menschen Gelegenheitsarbeiten an, betteln oder schlagen sich mit Hausieren, Musizieren, Betrügereien und kleinkriminellen Delikten wie Essensdiebstählen und Zechbetrug durch13
. Gottfried versucht anfangs, wie seine Vorfahren, sich als Händler über Wasser zu halten, aber ohne feste Arbeit und Perspektive wählt er früh die scheinbar bequemere Variante und schlägt sich mit Kleindiebstählen, Bettel und Betrügereien durchs Leben.
Gottfried kommt bereits am 24. April 1933 von Augsburg aus ins KZ Dachau, und zwar unter der Kategorie Schutzhäftling14 . Er ist 25 Jahre alt. Auf seiner Schubliste ist vermerkt: „Mitglied der KPD, Agitator, ist bei einer Demonstration tätlich gegen einen Abgeordneten der NSDAP vorgegangen, gemeingefährlicher Bursche.“15 Nach Angaben seiner Ehefrau kommt er kurz vor Weihnachten 1933 wieder auf freien Fuß16 .

Seit dem 28.12.34 ist er im Untersuchungsgefängnis in Augsburg in-haftiert und wird 10 Tage später ins Gefängnis in Amberg wegen Heh-lerei überführt17 . Er verbüßt dort vom Januar 1934 bis Ende Juli 1935 eine Strafe wegen fortgesetzten einfachen Diebstahls in Tatmehrheit mit Sachhehlerei.18 Weil er als mehrfach vorbestraft gilt, wird er durch Beschluss des OB der Stadt Amberg vom 23.9.1935 anschließend zur „Sicherungsverwahrung“ ins Arbeitslager Rebdorf bei Eichstätt19 gesteckt, eine Haftstätte für sog. „Arbeitsscheue, Landstreicher, Diebe und Kleinkriminelle“20 . In Rebdorf verbringt er ganze zwei Jahre bis zum 9. Juli 1937.

Nach seiner Rückkehr von Rebdorf nach Augsburg wohnt er gerade einmal zwei Monate im Buchmayergäßchen 4, ehe er am 10.9.37 von der Polizeidirektion Augsburg verhaftet wird. Amtsgerichtsrat Dr. Zötl veranlasst Schmidbergers Untersuchungshaft. 14 Tage später verfügt er dessen Überstellung in die Gefangenenanstalt II wegen „Begünstigung u.a.“21 . Eine genauere Spezifizierung wird nicht gegeben. Schließlich wird Gottfried Schmidberger am 12. April 1938 wegen fortgesetzten, teils einfachen, teils schweren Diebstahls durch das Land-gericht Augsburg gemäß § 242, 243 des Strafgesetzbuchs zu 3 Jahren Zuchthaus und 3 Jahre Ehrverlust verurteilt22 . Am 16. Dezember 1940 gilt seine Strafe für abgegolten. Er wird aber nicht freigesetzt. Das Polizeipräsidium Augsburg ordnet 3 Tage später Gottfried Schmidbergers „polizeiliche Verbringungshaft“ an. Er wird am 31.12.40 in Augsburg inhaftiert und am 10. März 1941 nach Bremen „verschubt“. Von dort aus erfolgt seine zweite Einlieferung ins KZ23 .

Am 14. März 1941 wird Gottfried Schmidberger ins KZ Dachau eingeliefert und erhält die Häftlingsnr. 24159. Er gilt als Häftling der Kategorie PSV, Polizeiliche Sicherungsverwahrung, mit der Häftlinge, die ihre Strafe bereits verbüßt haben, weiterhin ihrer Freiheit beraubt werden24 . Mit dieser Begründung werden wiederholt straffällig gewordene Personen ins KZ eingewiesen.
Gemäß dem im Dezember 1933 erlassenen „Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung“ konnten rückfällige Straftäter, d.h. zweimal rechtskräftig verurteilte Personen bei einer dritten Straftat in Sicherungsverwahrung genommen werden, sofern der Delinquent als Gewohnheitsverbrecher eingestuft wurde. Strafen von rückfälligen Straftätern konnten so will-kürlich verlängert werden. Ab 1941 war sogar die Verhängung der Todesstrafe möglich.
Die vorbeugende Sicherungsverwahrung hat als spezifisch national-sozialistisches Unrecht zu gelten, denn weder war der Freiheitsentzug richterlich angeordnet noch zeitlich befristet noch durch Rechtsmittel anfechtbar noch an das Begehen einer konkreten Straftat gebunden, also an Kriterien, die heute für einen Rechtsstaat verbindlich sind.
Bei den sog. „Asozialen“ genügte „gemeinschaftsschädigendes“ Verhalten für eine Sicherungsverwahrung aus. Für eine Klassifizierung als „Berufsverbrecher“ wiederum waren allein die Vorstrafen ausschlaggebend. Zum Zeitpunkt der Verhängung der „Vorbeugungshaft“ hatten diese vermeintlichen „Berufsverbrecher“ ihre Strafen bereits verbüßt. Gemessen an rechtsstaatlichen Maßstäben waren sie rehabilitiert. Dennoch kamen sie ins Konzentrationslager.
Kurz vor der Einstellung der Krankenmorde (Aktion T-4) am 24. August 1941 wurden unter der Aktion 14f1325 nicht mehr arbeitsfähige Häftlinge zu ihrer Ermordung nach Hartheim bei Linz gebracht und meist am gleichen Tag durch Gas ermordet26 . Unter der Bezeichnung „Sonder-behandlung 14f13“ begann eine Aktion, die auf einer Anfrage Heinrich Himmlers an die Kanzlei des Führers beruhte, wie Personal und Einrichtungen der „T4“ für die Konzentrationslager genutzt werden könnten27 . Reichsleiter Philipp Bouhler begann das Programm „14f13“ im Frühjahr 1941.
„T-4“-Ärzte besuchten die KZ Sachsenhausen, Dachau, Auschwitz, Buchenwald und Mauthausen und trafen die endgültige Entscheidung, welche von den Lagerärzten ausgewählten Häftlinge in die Sonderbehandlung einbezogen werden sollten. Zur Selektion wurde der gleiche Fragebogen benutzt, wie er an die „T-4“ Anstalten verschickt wurde. Die Fragebögen waren bereits ausgefüllt, als die Ärzte eintrafen.
Diese trugen nur mehr die „Diagnose“ ein. Als zentrales Kriterium galt in dieser Phase die Arbeitsunfähigkeit der Häftlinge, aber auch soziale und politische Kriterien (fanatischer Deutschenhasser, asozialer Psychopath, eingefleischter Kommunist) kamen zur Anwendung29
.
In der Regel begutachteten Prof. Hermann Nitsche, Prof. Werner Heyde, Dr. Theodor Steinmeyer, Dr. Rudolf Lonauer und andere Häftlinge anderer Konzentrationslager. Kranke und arbeitsunfähige Gefangene wurden aus den Revieren und Blocks zusammengeholt und in ein Ärztezimmer geführt. Die Häftlinge wurden aber nicht untersucht, son-dern die Selektion wurde gemäß dem Fragebogen bzw. ihrem Aussehen vorgenommen.
Die Häftlinge mussten sich im Häftlingsbad ausziehen, ihre Krücken, Prothesen, Brillen und Kleider ablegen und wurden mit alter Kleidung ausgestattet. Anschließend wurden diese Häftlinge auf LKWs verladen und dann nach Hartheim, Bernburg oder Sonnenstein abtransportiert und dort ermordet.
Die erste der fünf Wellen (15.1.-3.3.42) umfasste 15 Transporte mit 1452 Häftlingen, die zweite (4.5.-11.6.42) sechs Transporte mit 561 Häftlingen, die dritte (10.8.-12.8.42) zwei Transporte mit 181 Häftlingen, die vierte (7.-14.10.42) drei Transporte mit 330 Häftlingen, die fünfte (27.11.-8.12.42) sechs Transporte mit 69 Häftlingen.
Gemäß den Erhebungen des Internationalen Suchdienstes des Roten Kreuzes in Bad Arolsen fielen der Sonderbehandlung 14f13 insgesamt 2593 Häftlinge des KZ Dachau zum Opfer30
. Die Anzahl der aus den KZ Gusen und Mauthausen in Hartheim ermordeten KZ-Häftlinge beziffert Florian Schwanninger auf weitere 4387 Opfer31
.
Am 28. Mai 1942 gelangt Gottfried Schmidberger mit der zweiten Welle der sogenannten Invalidentransporte nach Hartheim, wo er noch am gleichen Tag ermordet wird32 . Seine Todesurkunde gibt als Todesursache „Versagen von Herz und Kreislauf, bei offener Lungentuberkulose“ an. Todeszeitpunkt sei der 24. Juli 1942 in Dachau gewesen.

Ort, Todesursache und Todeszeitpunkt waren fingiert, um die Massenmorde in Hartheim/Linz zu verschleiern. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde seine Asche nach seiner Vergasung in die Donau gestreut33 . Nach Angaben der Friedhofsverwaltung des Protestantischen Friedhofs Augsburg soll seine Asche im Familiengrab bestattet worden sein34 .

Gottfrieds Sohn Eugen stellt am 2. Februar 1960 den Antrag auf Haftentschädigung für die erlittene Inhaftierung seines Vaters. Er machte Schaden an Leben sowie Schaden an Körper und Gesundheit geltend35
.
Infolge der Überlastung der Behörde und der unbestreitbaren Tatsache, dass Gottfried Schmidberger 1933 aus politischen Gründen zum ersten Mal ins KZ Dachau eingewiesen wurde, unterbreitete die Entschädigungsanstalt Eugen Schmidberger den folgenden Kompromiss, dem Eugen Schmidberger am 21. Februar 1961 zustimmte 36
:
„Sehr geehrter Herr Schmidberger,
angesichts der Tatsache, dass der Verstorbene vom 20.4.1927 bis 30.11.1928 Mitglied der NSDAP war, wird vorgeschlagen, sämtliche angemeldeten Entschädigungsansprüche durch Vergleich in Höhe von 1050 DM abzugelten. Es wird darauf hingewiesen, dass die zweite Inhaftierung vom 15.1.41 bis 24.7.1942 nicht aus politischen Gründen erfolgte, sodass hierfür eine Entschädigung nicht gewährt werden konnte.
Es wird um Mitteilung gebeten, ob Sie mit diesem Vergleichsvorschlag einverstanden sind.
Hochachtungsvoll
i.A. Raiser, Regierungsrat“37
Bei dem Entschädigungsverfahren blieb vollkommen außer Acht, dass Gottfried Schmidberger am 28.5.1942 im Alter von 34 Jahren in Hartheim ermordet wurde. Nur „politisch verfolgte Personen, die aus Grün-en politischer Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus oder aus Gründen der Rasse, des Glaubens oder der Weltanschauung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt worden sind“, konnten zum damaligen Zeitpunkt hinsichtlich eines erlittenen Scha-dens an Leben mit einer Entschädigung rechnen38
.
StadtAA, Melderegister MK 1 Schmidberger Friedrich, geb. 17.11.1879
StadtAA MK 2 Schmidberger Gottfried, geb.3.2.1908
Staatsarchiv Amberg, Justizvollzugsanstalt Amberg 1552 Gottfried Schmidberger, Gef. Nr. 1822
Staatsarchiv Augsburg, Gefangenenbücher 1934/35 und 1939-1941
KZ Gedenkstätte Dachau, Schmidberger Gottfried
KZ Gedenkstätte Dachau, Transportliste 6.5.42 nach Hartheim
Arolsen Archives, Schmidberger Gottfried ID 10747110; 10288676; 10288677; 86533705; 130429039, abgerufen am 20.6.25
BayHStA, LEA 63527 Schmidberger Gottfried
Ayaß, Wolfgang: Schwarze und grüne Winkel. Die nationalsozialisti-sche Verfolgung von „Asozialen“ und „Kriminellen“ — ein Überblick über die Forschungsgeschichte. In: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hrsg.): Ausgegrenzt. „Asoziale“ und „Kriminelle“ im nationalsozialisti-schen Lagersystem. Bremen 2009, S. 16-30.
Ayaß, Wolfgang: „Ein Gebot der nationalen Arbeitsdisziplin“. Die Akti-on „Arbeitsscheu Reich“ 1938, in: Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik, Bd. 6, Berlin 1988, S. 43-74.
Hörath, Julia: „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ in den Konzentrati-onslagern 1933-1938; Göttingen 2017.
Kłodziński, Stanisław: Die „Aktion 14f13“. Der Transport von 575 Häftlingen von Auschwitz in das „Sanatorium Dresden“. in: Götz Aly (Hrsg.): Aktion T4 1939–1945. Die „Euthanasie“-Zentrale in der Tier-gartenstraße 4; Berlin 1989.
Kepplinger Brigitte / Marckhgott, Gerhart / Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2. Auflage, Linz, 2008
Kepplinger, Brigitte / Reese, Hartmut: Die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen: Orte und „Aktionen“, in: Kepplinger Brigitte / Marckhgott, Gerhart / Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hart-heim, 2. Auflage, Linz, 2008, S. 437-474
Ley, Astrid: Vom Krankenmord zum Genozid. Die „Aktion 14f13“ in den Konzentrationslagern, in: Dachauer Hefte, 25 (2009), S. 36-49.
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Schwanninger, Florian: „Wenn du nicht arbeiten kannst, schicken wir dich zum Vergasen.“ Die „Sonderbehandlung 14f13“ im Schloss Hart-heim 1941–1944, in: Kepplinger, Brigitte / Marckhgott, Gerhart / Reese, Hartmut (Hrsg.): Tötungsanstalt Hartheim, 2.Auflage Linz, 2008, S. 155-208.
Wissenschaftliche Dienste Deutscher Bundestag: „Asoziale im Na-tionalsozialismus; Berlin 2016, S. 1-22. https://www.bundestag.de/resource/blob/478780/946af6a53de4beedba650bf537254942/wd-1-026-16-pdf-data.pdf Abruf 5.9.25