Augsburg, Prinzregentenstraße 9
Augsburg, Gesundbrunnenstraße 5
Theresienstadt
Sie ist die Witwe von Ludwig Epstein (geb. 25.12.1862 Augsburg – gest. 1.4.1932 Augsburg), Direktor Darmstädter und Nationalbank, Niederlassung Augsburg, Teilhaber Epstein & Gunz.
Hedwig Epstein wird mehrfach erwähnt in den Rundbriefen des Augsburger Rabbiners Ernst Jakob:
April 1941: "Wenn der Frauenverein auch aufgeloest ist, so ist Frau [Hedwig] Epstein doch immer noch zum Wohl aller Hilfsbeduerftigen taetig." (S. 28)
Sept. 1941: "In den letzten Wochen feierte die Gemeinde den 70. Geburtstag unserer hochverdienten Frau [Hedwig] Epstein, die immer noch aktiv in der Fuersorge arbeitet." (S. 41)
April 1943: "Von den folgenden kam mehr oder weniger zuverlaessige Nachricht, dass die Hitlerbestien sie ostwaerts verschleppt haben: Frau [Ida] Bingen und Frau Hedwig Epstein ..." (S. 67)
März 1944: "Von Hedwig Epstein kam eine Botschaft aus Theresienstadt, dass sie ihre Schwester und Frau [Ida] Bingen noch bis zu deren Tode hatte pflegen koennen." (S. 82) [1]
[1] in: Rundschreiben Nr. 10; Rundschreiben Nr. 1, 2, 5, 6, 7, 9, 10; Slg Rö 3, Kopie Sterbeurkunde Ludwig E. (Standesamt Augsburg 522/1891); Epstein; KÁRNÝ, Miroslav (Hg.), Theresienstädter Gedenkbuch, Prag 2000, S. 278.
Kopie Sterbeurkunde Ludwig Epstein (Standesamt Augsburg 522/1891)
Gernot Römer (Hrsg.), "An meine Gemeinde in der Zerstreuung": Die Rundbriefe des Augsburger Rabbiners Ernst Jacob 1941-1949, Augsburg: Wißner, 2007
Miroslav KÁRNÝ (Hrsg.), Theresienstädter Gedenkbuch, Prag 2000, S. 278.