Jakob Karg

Date of Birth:
05.09.1909, Hengstbach
Deceased:
08.09.1941, Dachau

Residencies

Bärenstraße 43/I

Places of persecution

KZ Sachsenhausen
KZ Neuengamme
KZ Dachau

Biography

Karg Jakob

geb. 5.9.1909 in Hengstbach, BA Zweibrücken, ermordet im KZ Dachau am 8.9.41, letzter freier Wohnsitz Augsburg, Bärenstraße 43/I; Haftkategorie: AZR

Elternhaus und Erziehung

Jakob Karg ist der Sohn des Augsburger Schreiners Josef Karg 1 und Karolina Karg, geb. Baumann aus Hengstbach unweit der Grenze zum Saarland. Die Familie wohnt bis 1924 in Hengstbach, dort werden fünf weitere Kinder geboren, von denen eines 1921 nach wenigen Monaten verstirbt. 2
Jakob besucht ab 1. Mai 1916 die Volks- und Fortbildungsschule bis 1923, dann erhält er eine Lehrstelle in der Dingler’schen Maschinenfabrik in Zweibrücken. 1924 übersiedelt Jakob mit seinen Eltern nach Augsburg. Auf Vermittlung seines Onkels, der Meister in einer Augsburger Spinnereifabrik ist, arbeitet er kurz dort, erlernt aber dann den Beruf des Melkers, den er bis 1933 in Bobingen ausübt. 3
Dem Militär steht Jakob offensichtlich kritisch gegenüber. In einer Polizeiakte vom 20. Mai 1931 findet sich als Eintrag: „Vor seiner Übernahme in die Reichswehr wird gewarnt“ 4 Über Vorstrafen Jakobs ist uns lediglich bekannt, dass er 1935 zweimal gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen hat und einmal ohne Führerschein gefahren ist. 5

Meldebogen, Stadtarchiv Augsburg

Familiengründung und Arrangierung mit dem NS-System

Am 5. August 1933 heiratet der 24-jährige Jakob in Kaufbeuren die um ein Jahr ältere Anna Brand aus Klingenstein. 6 Um die junge Familie ernähren zu können, wechselt er, wenn man seinen Ausführungen Glauben schenken mag, 7 den Beruf erneut und arbeitet von 1933 bis 1936 in einer Weberei in Augsburg, dann erhält im März 1936 eine Stelle bei MAN als Kranführer.

Warnung vor seinem „staatsabträglichen Verhalten“
Am 4. Juni 1936 teilt die Bayerische Politische Polizei, Polizeidirektion Augsburg mit, dass Jakob Karg gemeinsam mit Johann Hartl aus Welshofen wegen „staatsabträglichen Verhaltens“ verhaftet worden sei. 8 Wir wissen nicht, wie lange er hierfür von der Gestapo inhaftiert worden ist. Er hat sich offensichtlich abschätzig über sie NSDAP bzw. die Staatsführung geäußert. Jedenfalls ist zu vermuten, dass er nach seiner Verhaftung die Konsequenz gezogen hat, sich aus opportunistischen Gründen mit dem System zu arrangieren, denn er bewirbt sich um die Mitgliedschaft in der NSDAP, die er auch am 1.12.1937 erhält. Gleichzeitig ist er Mitglied der SA, in der NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) und in der DAF. 9

Bewerbung bei den Stadtwerken

Am 16.1.39 gibt er die Arbeit bei der MAN aus gesundheitlichen Gründen auf und bewirbt sich bei den Stadtwerken als Wagenführer und Schaffner. Bei der Bewerbung betont er seine arische Abstammung und die seiner Eltern. Jakob besteht die Eignungsprüfung und wird ab 6. Februar 1939 bei den Stadtwerken mit einem Stundenlohn von 0,67 RM eingestellt. Ab April 39 wird er nach Bestehen der Fahrprüfung als eigenständiger Wagenführer in die Lohnklasse IIB übergeführt. 10 Sein wöchentlicher Verdienst liegt bei 51,88 RM, inklusive Kinderzulage von 10,71 RM sowie Fahrzulage von 7 RM. 11
Die Familie wohnt seit der Verehelichung in Augsburg in der Bärenstraße 43/I bei Jakobs Eltern. 12 1939 ist die junge Familie 8-köpfig. Das Ehepaar hat 6 Kinder. Das älteste, die 8-jährige Rosemarie ist ein Pflegekind, für das er ein Pflegegeld von 7 RM im Monat erhält. Sein Sohn Jakob ist 5, Werner 4, Hilda 3, Margot 1 ½ und Helga, die jüngste ist ½ Jahr alt.

Ersuchen um einen Kredit

Es ist nachvollziehbar, dass Jakob infolge einer längeren Krankheit Ende 1938 und Verdienstausfall bei Arbeitslosigkeit einen Mietrückstand von 65 RM, Lebensmittelschulden von 30 RM und Kleiderschulden von 42 RM aufzuweisen hat und Ende April bei den Stadtwerken um ein Darlehen von 150 RM bittet. Die Stadt beauftragt den Ermittler des Personalamtes, die Familienverhältnissen zu überprüfen.
Dieser kommt zu folgender Einschätzung:
„Obwohl Karg erst seit 6.2.39 bei uns in Diensten steht, hat er sich doch in dieser Zeit als sehr gewissenhaftes und pflichtgetreues Gefolgschaftsmitglied erwiesen. Karg wird für die Gewährung eines Darlehens deshalb für würdig erachtet und sein Gesuch wärmstens befürwortet.“ 13
Karg wohne mit seinen 6 Kindern in einem Einfamilienhaus in der Bärenkellersiedlung, der Garten sei gut bewirtschaftet, die Einrichtung der Wohnräume sei schlicht, es fehle an entsprechender Kleidung der Familie bzw. die guten Kleidungsstücke befänden sich im Leihhaus. Hinzu kämen Mietrückstände und Lebensmittelschulden. 14
Das Beispiel wirft ein Schlaglicht auf die sozialen Verhältnisse einer kleinbürgerlichen Familie in der Zeit kurz vor Anzettelung des II. Weltkriegs durch die Nationalsozialisten. Tatsächlich gewährt die Stadt ihm den Kredit über 150 RM mit monatlichen Rückzahlraten von knapp 5 RM. 15

Entlassung bei den Stadtwerken – Verhaftung durch die Gestapo

Jakob steigt offensichtlich die sichere Stellung zu Kopf. Er meldet sich Mitte Mai für 1 Tag, am 7. Juni für 5 Tage, am 7. August für 3 Tage, im September für 7 Tage krank. Wegen Schwindelanfällen wird er ab 25. September nur noch als Schaffner eingesetzt, ab 11. November kann er nach Gesundheitsprüfung wieder als Wagenführer eingesetzt werden.

Gestapo warnt vor seinem „staatsabträglichen Verhalten“
Im Dezember 39 fehlt in seiner Kasse ein Betrag von 61 RM, am 5. Januar wird er in einer unzweideutigen Situation mit einer Schaffnerin ertappt. Daraufhin beantragen die Stadtwerke, die Entlassung des Wagenführers Karg auszusprechen, da der „Ruf des Fahrpersonals aufs Schwerste gefährdet“ sei. Kargs Entlassung wird am 10. Januar 1940 ausgesprochen. Bereits am 6. Januar 40 war er „wegen Vernachlässigung seiner Familie und sonstiger Vorkommnisse“ von der Geheimen Staatspolizei verhaftet worden. Die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses wird ihm per Städtischen Offizianten ins Gerichtsgefängnis überbracht. 16 ### Inhaftierung und Einlieferung ins KZ Sachsenhausen Wie aus den Gefangenenbüchern des Landgerichtsgefängnisses Hof hervorgeht, wird Jakob am 12. März 1940 von Augsburg als Häftling Nr. 3694 aus über Hof ins KZ-Sachsenhausen nördlich von Berlin verbracht. Jakob Karg gilt als rückfälliger Straftäter, er soll mehrfach wegen Diebstahls vorbestraft gewesen sein. Das Gesundheitsamt Augsburg charakterisiert ihn zudem als „roh und brutal“. 17 Am 23.3.1940 wird er auf einer Liste der Zugänge im KZ Sachsenhausen als Häftling Nr. 17705 geführt. 18 5 Monate später wird Jakob am 24.8.1940 vom KZ- Neuengamme als Häftling der Kategorie „Aso“ mit der Nr. 602 nach Dachau mit weiteren 73 Häftlingen „verschubt“. 19 Er ist im KZ Dachau als Häftling Nr. 15574 der Kategorie AZR, „Arbeitszwang Reich“ registriert. Er arbeitet im KZ als Koch und Tischler. 20 ### Arbeitszwang Reich (AZR) Jakob gilt als Häftling der Kategorie AZR, „Arbeitszwang Reich“. Unter dieser Kategorie werden alle Personen registriert, die als „gemeinschaftsfremd“ die Erwartungshaltung der Volksgemeinschaft nicht erfüllen können und „abweichendes Verhalten“ zeigen. Wanderarbeiter, Obdachlose, Bettler, Landstreicher, Alkoholiker, Kleinkriminelle und sogar Personen, die mit Unterhaltszahlungen im Rückstand sind, 21 werden mit dieser Begründung ins KZ eingeliefert. Auch bei ungenügender Arbeitsleistung und häufigen Fehlzeiten am Arbeitsplatz kann man nach Beginn des II. Weltkriegs nach Dachau eingeliefert werden, als beides dann als „asozial“ eingestuft wird. 22 Diese Personengruppe soll im KZ „umerzogen“ werden. 23 Wohlfahrtshilfeempfänger, die als „asozial“ und „arbeitsscheu“ gelten, können ab Oktober 1934 nach § 20 der Reichsfürsorgezwangs-verordnung (RFV) „fürsorglich“ ins KZ eingewiesen werden. 24 Gegen Personen, die aus dem einen oder anderen Grund keiner dauerhaften Beschäftigung nachgehen und auf Fürsorgeunterstützung angewiesen sind, konzipierte das Bayerische Innenministerium den Vollzug des fürsorgerechtlichen Arbeitszwangs im KZ Dachau bewusst als „neues, wirksames Zuchtmittel gegen „asoziale“ Personen“. 25 ### Ermordung im KZ Dachau Im August erleidet Jakob Karg - aus welchen Gründen auch immer- eine feuchte Rippenfellentzündung. Eine Rippenfellentzündung (Pleuritis) entsteht oft als Folge einer Lungenentzündung nach einer Infektion mit Bakterien oder Viren. In Dachau wurden medizinische Versuche an Patienten vorgenommen. Nach Luftdruckabsenkung bei einem Test in einem Unterdruckkammer verloren die Testpersonen das Bewusstsein. Der intravenös Geschützte blieb gesund und zeigte nicht die geringsten Beschwerden oder Symptome, der nur oral Geschützte bekam ein leichtes Lungenödem, später eine Bronchopneumonie (Lungenentzündung) und Pleuritis (Rippenfellentzündung). 26 Wir müssen davon ausgehen, dass solche medizinischen Experimente bei Jakob Karg vorgenommen worden sind. ### Opfer medizinischer Experimente Das Operationsbuch des KZ-Dachau weist vom 18.8. bis 28.8.1941 einundzwanzig KZ-Häftlinge, vornehmlich der Kategorie Schutzhaft, PSV und AZR aus, die an feuchter Rippenfellentzündung behandelt worden sind. 27 Dr. Vetter nimmt am 25. August 1941 eine Punktion ohne Narkose vor. Definitiv ist Josef Karg zum Opfer dieser medizinischen Experimente geworden. 28 14 Tage später ist Jakob Karg tot.
Blatt aus dem Operationsbuch
Blatt aus dem Operationsbuch

Die Sterbeurkunde beurkundet ein Versagen von Herz- und Kreislauf. 29

Todesbenachrichtigung
Der 8. September 1941 wird als Todestag, 9 Uhr morgens als seine Todesstunde festgesetzt. 30 Jakob wurde 4 Tage nach seinem 32. Geburtstag ermordet. Wir wissen nicht, wo Jakob Karg beerdigt worden ist.
Aus dem Dachauer Totenbuch

Wir wollen an ihn mit dieser Biografie und einem Stolperstein erinnern.

© Biografie erstellt von Dr. Bernhard Lehmann Gegen Vergessen – Für Demokratie RAG Augsburg-Schwaben, 30.7.25

Footnotes
  1. Josef Karg ist am 13.10.1883 in Augsburg geboren. Dessen Eltern waren der Fabrikarbeiter Christian Karg und Michaela Karg, geb. Jaglitsch, beide wohnhaft in Rotten, Bezirksamt Kempten. Jakobs Kargs Mutter Karolina Karg, geb. Baumann wurde in Hengstbach geboren, die Heirat mit Josef Karg fand in Mittelbach (Mittelbach-Hengstbach) statt. Mitteilung des Stadtarchivs Zweibrücken vom 17.11.2020, Florian Fottner.
  2. Mitteilung des Stadtarchivs Zweibrücken vom 17.11.2020, Florian Fottner.
  3. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob, geb. 5.9.1909, Lebenslauf, Vgl. StAA MK Karg Jakob
  4. ITS Bad Arolsen, Nr. 12213060 Kartei Gestapo Frankfurt, Vorgang: SA Reichswehrangelegenheiten 6001
  5. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob, geb. 5.9.1909
  6. StadtAA MK 2 Karg Jakob; Anna Brand ist am 9.6.1908 geboren. Vater von Anna ist der Weber Ambrosius Brand, die Mutter Emma Brand, geb. Zeller, A, geb. 24.12.77, verst. 16.6.31 in Augsburg. Über Anna Brand heißt es in den Akten des Gesundheitsamts: „Ehefrau hatte 1933 Gehirn-Lues, war früher leichtsinnig“. StadtAA, Gesundheitsamt Augsburg-Stadt, Kartei, Karg, 05.09.1909
  7. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob. Diese Ausführungen macht er in seiner Bewerbung bei der Stadt Augsburg
  8. ITS Bad Arolsen, ID 11395758 Akten der Bayerischen Politischen Polizei und der geheimen Staatspolizeileitstelle München.
  9. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob, geb. 5.9.1909, Lebenslauf. Karg ist bei der NSDAP seit 1.12.37 als Mitglied Nr. 6011652 registriert.
  10. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob, geb. 5.9.1909
  11. Ebenda
  12. Zum Zeitpunkt des Todes von Johann Karg am 8.9.1941 wohnen die Eltern allerdings in Göppingen. Dort sind leider keine Dokumente über die Eltern von Johann Karg erhalten.
  13. Ebenda
  14. Ebenda
  15. Ebenda
  16. StadtAA/20101/Personalakten P12/1320 Karg Jakob
  17. StAA, Gesundheitsamts Augsburg-Stadt, Kartei, Karg, 5.9.1909
  18. ITS Bad Arolsen, Nr. 409494 Liste der Zugänge KZ Sachsenhausen am 23.4.40. Die in der Akte des StAA, Gesundheitsamts Augsburg-Stadt, Kartei, Karg, 5.9.1909, geäußerte Feststellung, Karg sei am 3.5.40 ins KZ Dachau gekommen, steht im Wiederspruch aller anderen bei Arolsen Archives eingesehenen Dokumente. Er kam erst am 24. August 40 ins KZ-Dachau.
  19. ITS Bad Arolsen ID 3411005; die Dokumente stammen allerdings aus dem KZ Flossenbürg, vgl. ID 3411006
  20. ITS Bad Arolsen Copy of 1.1.6.7 10674000
  21. Ayaß, Wolfgang: "Asoziale" – die verachteten Verfolgten, in: DH 14 (1998), S. 50. Vgl. ebenso http://www.hagalil.com/czech/dachau/dachau-3b.htm
  22. Ebenda.
  23. Ab 1938 kommt es unter anderem mit der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ immer wieder zu Verhaftungswellen von sozialen Außenseitern https://eguide.its-arolsen.org/fileadmin/eguide-website/downloads/Haftarten_dt.pdf
  24. Julia Hörath, „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938; Göttingen 2017, S. 251ff.
  25. BayHStA München, Minn71561, DVO Bay. StMdI zum § 20 RFV (Arbeitszwang), 22.11.1934, siehe Julia Hörath, a.a.O., S. 254f
  26. https://www.spiegel.de/politik/ungezuegelte-bosheit-a-7e8cd7dc-0002-0001-0000-000014023042
  27. ITS Bad Arolsen, 1.1.6.1 / 9919690
  28. ITS Bad Arolsen, Nr. 10123799 Karg Jakob
  29. ITS Bad Arolsen, Nr. 10123799 Karg Jakob: Sterbeurkunde 0494S; Aktennr. 3754: Medizinische Versorgung, Operationsbuch
  30. ITS Bad Arolsen, Nr. 10123799 Sterbeurkunde; ebenso Totenbuch Dachau ITS Bad Arolsen, ID 9923739
Sources and literature
Unpublished sources:

StadtAA/20101/Personalakten P12/1320
StadtAA, Gesundheitsamt Augsburg-Stadt, Kartei, Karg, 05.09.1909, Jakob
StadtAA, MB Karg Jakob geb. 5.9.1909
StadtA Zweibrücken, MB Josef Karg
ITS Bad Arolsen, Nr. 9893629,10123799, 4094964, 12213060, 9923739, 11395757, -758 Karg Jakob
Gedenkstätte Dachau, Jakob Karg, 5.9.1909
Stadtarchiv Göppingen, Auskunft vom 4.8. und 12.8.2020

Published sources:

Gaida, Oliver: Zwischen Arbeitshaus und Konzentrationslager. Die nationalsozialistische Verfolgung von als „asozial“ Stigmatisierten 1933-1937, in: Osterloh Jörg, Wünschmann Kim (Hrsg.): „…der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936; Frankfurt/Main 2017, S. 247-268.
Hetzer, Gerhard: Die Industriestadt Augsburg. Eine Sozialgeschichte der Arbeiteropposition, in: Martin Broszat/Elke Fröhlich/Anton Grossmann (Hg.), Bayern in der NS-Zeit. Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt, Bd. 3, München/Wien 1981, S. 1-233.
Hörath, Julia: “Asoziale und “Berufsverbrecher” in den Konzentrationslagern 1933-1938; Göttingen 2017
Kupfer-Koberwitz, Edgar: Dachauer Tagebücher. Die Aufzeichnungen des Häftlings 24814; München 1997
Osterloh, Jörg; Wünschmann, Kim (Hrsg.): „… der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936//; Frankfurt/Main 2017
Riedel, Dirk: Vom Terror gegen politische Gegner zur rassischen Gesellschaft. Die Häftlinge des Konzentrationslager Dachau 1933-1936, in: Osterloh Jörg, Wünschmann, Kim (Hrsg.): „…der schrankenlosesten Willkür ausgeliefert“. Häftlinge der frühen Konzentrationslager 1933-1936//; Frankfurt/Main 2017, S. 73-96
Die vergessenen Opfer des Nationalsozialismus
https://www.welt.de/politik/deutschland/article205834367/Als-Asoziale-inhaftiert-Die-vergessenen-Opfer-der-NS-Diktatur.html

Tagesspiegel:

Bundestag für Anerkennung weiterer NS-Opfergruppen
https://www.tagesspiegel.de/politik/asoziale-und-berufsverbrecher-bundestag-fuer-anerkennung-weiterer-ns-opfergruppen/25545360.html

FAZ:

Bundestag spricht sich für Anerkennung weiterer NS-Opfer aus
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundestag-fuer-anerkennung-weiterer-ns-opfer-16633471.html
Stuttgarter Nachrichten:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bundestag-trifft-entscheidung-asoziale-als-ns-opfer-anerkannt.3444f7fe-cac3-47f6-96dc-6f97c9d2aa5f.html